GEMEINSCHAFTSGARTEN

Familie Windischbauer
Ried im Traunkreis, Rührndorf 29


Wie alles begann ...                  
       Gartenjahr 2012 ...

Seit April 2012 gibt es ihn – den Gemeinschaftsgarten in Rührndorf 29. Familie Windischbauer hat Anfang des vergangenen Jahres alle interessierten Gärtner und Gärtnerinnen aus der Region (Familien, Paare,
als auch Einzelpersonen mit oder ohne Garten-Know-how) eingeladen, gemeinsam für ein Jahr einen ökologisch wertvollen Gemüse- und Kräutergarten zu bewirtschaften, um sich damit weitgehendst selbst zu versorgen.

Mit einer kleinen, aber sehr feinen Gruppe von 3 Familien (aus den Bezirken Kirchdorf und Wels Land) haben wir dann am 21. April 2012 mit einem Mischkulturenanbau nach Gertrud Franck (vgl. auch Langerhorst) begonnen.

 

 

 

 



Die Gruppe traf sich das ganze Jahr über 1 – 2mal wöchentlich um GEMEINSAM zu säen/pflanzen, zu pflegen (Gerüste bauen, organisch
düngen, Unkraut regulieren, mulchen, natürliche Maßnahmen gegen
Schädlinge und Krankheiten setzen, …) und selbstverständlich zu ernten.

Gurken und Zucchini, von denen wir reichlich hatten, haben wir ebenfalls gemeinsam auf unterschiedlichste Weise eingemacht.



Einige unserer leckeren Einmachrezepte ...

Selbst das Feiern, z. B. mit einem mitgebrachten Kuchen oder einer Grillerei mit all dem Gemüse aus unserem Garten, kam nicht zu kurz.

 

 

Die Fläche von ca. 900 m² wuchs innerhalb ein paar weniger Monate
zu einem prächtigen Garten in Fülle heran.


 



Gemüse-/Kräuterliste zum Download

 

 

 

gemeinsame Kartoffelernte


                                                                 


Am 8. September 2012 fand unser 1. Tag der offenen GARTENtür statt. Der Einladung folgten ca. 80 Interessierte, denen wir mit Freude und schon auch ein klein wenig Stolz "unseren" Garten zeigten.





Als einen der Programmpunkte gab es die Möglichkeit unser selbst eingemachtes Gemüse zu verkosten und Rezepte mit nach Hause zu nehmen.



Bei den Besichtigungen und Führungen durch den Garten erhielten die Besucherinnen Infos über die Gartengemeinschaft und das Anbaukonzept.


                            im Bild: Franz Windischbauer

Ein herrliches Buffet mit ebenfalls selbst gemachten Speisen und Getränken, vorwiegend aus unserem Garten, diente dem leiblichen Wohl.

                                                                   

Im Oktober kam dann frühzeitig der erste Schnee. Die Paprika, Tomaten und Physalis, die bis dorthin noch im Garten wuchsen, konnten wir allerdings noch rechtzeitig ins Warme retten.





Der Garten wurde dann schließlich am 10. November von uns in den Winterschlaf geschickt.
Mit Pferdemist als Dünger und einer ordentlichen Mulchdecke darauf, erhofften wir uns wieder reichlichen Ertrag im kommende Gartenjahr.








                                                                 

Statements der beteiligten GärtnerInnen:

 „Alleine hätte ich diese Vielfalt in meinem Garten nie geschafft
und es macht besonders viel Freude zu sehen, dass unser
gemeinsames Bemühen so  tolle Früchte hervorbringt.“
                                                             
Monika Blaimschein, Buchkirchen


„Bei der Suche nach einer Möglichkeit nachweislich hochwertiges Gemüse 
in größerer Artenvielfalt anzubauen bzw. zu fairen Preisen zu erwerben,
sind wir auf das Gemeinschaftsgartenprojekt gestoßen. Es erfüllt unsere Bedürfnisse hervorragend und macht zusätzlich durch das "gemeinsame" Gärtnern eine Menge Spaß.

Ein weiterer Entscheidungsgrund war unabhängiger zu werden und unseren Kindern zu zeigen, das Essen nicht einfach nur aus den Regalen kommt, sondern ein Geschenk der Natur ist.“
                                                              Familie Wolfahrt, Inzersdorf


„Um dem allgemeinen Konkurrenz- und Wettbewerbsdenken etwas entgegenzusetzen arbeiten wir im Gemeinschaftsgarten - mit dem
Ergebnis: immer große Auswahl an frischem Gemüse, ein Leben fast
ohne Supermarkt und auch im Urlaub ist jemand da, der sich um den
Garten kümmert!“

                                                              Waltraude Glaser, Steinhaus

                                                                 

Wie die Geschichte weiter ging ... 
Gartenjahr 2013


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